KI-Projekte scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern, weil niemand den schmerzhaften Prozess auswählt: Angebote dauern vier Stunden, CRM-Pflege bleibt liegen, Support beantwortet dieselbe Frage zum zehnten Mal, Backoffice kopiert Daten zwischen Tools. V1 startet genau dort, nicht bei der Vision.
Im Portfolio nutzen wir KI selbst täglich — bei xpansio in der vollständigen Prozessautomatisierung von Buchhaltung bis Service mit selbst gebauten Softwarelösungen, bei Hey Listen als Telefon-KI mit intelligentem Middle Layer, bei HireBotIQ in eigenkonzipierten Bewertungspipelines und LLMs. Was wir empfehlen, läuft bei uns — und wir haben die Software dafür selbst gebaut.
Typische Einsatzfelder im Mittelstand
- Angebots- und Ausschreibungs-Erstellung (LLM-gestützt, markenkonform)
- Vertriebs-Support: Recherche, CRM-Pflege, Lead-Qualifizierung
- Kundenservice: First-Level-Support, Ticket-Vorsortierung
- Fulfillment & Einkauf: Preisrecherche, Lieferanten-Ansprache, Datenerfassung
- Interne Dokumentation: Wissensdatenbank, Onboarding, Prozess-Handbücher
- Agentische KI: eigenständig handelnde Agenten für komplexe mehrstufige Prozesse
Womit wir arbeiten
- LLMs: Claude (Anthropic), ChatGPT (OpenAI), Groq (Hochgeschwindigkeit), lokale Modelle bei Datenschutz-Anforderung
- KI-Entwicklung: Claude Code für maßgeschneiderte Softwarelösungen, Manus für Agenten und Prozessautomatisierung, Perplexity für Recherche und Analyse
- Agentische KI: Eigenständige Agenten-Architekturen für mehrstufige Aufgaben ohne manuelle Eingriffe
- Automation: Make (Integromat), n8n, Zapier — je nach Fall und Datenhoheit
- RAG-Setups für unternehmenseigenes Wissen, Embedding-Pipelines
- Schnittstellen: Microsoft 365, Google Workspace, HubSpot, Shopify, klassische ERPs
Die häufigsten KI-Fehlinvestitionen im Mittelstand
- Lizenzen ohne Use-Case: ChatGPT-Teams-Lizenzen für 20 Mitarbeitende ohne definierten Zweck erzeugen selten Nutzen — meistens Frustration.
- Strategie-Papiere ohne Umsetzung: Eine KI-Roadmap als PowerPoint hat noch keinen Use-Case produktiv gestellt. V1 startet dort, wo Berater aufhören.
- Zu komplexe erste Use-Cases: Den gesamten ERP-Prozess als erstes Projekt zu automatisieren ist der sicherste Weg zu einem gescheiterten Pilot.
- Datenschutz als Ausrede: „Unsere Daten dürfen nicht zu OpenAI" ist kein KI-Stopper, sondern eine Architektur-Frage. Enterprise-APIs, EU-Hosting und lokale Modelle lösen 95 % der Anforderungen.
Was wir nicht liefern
Keine 6-Monats-KI-Strategie als PDF, kein CoE-Aufbau „nach Best Practice". Kein generisches ChatGPT-Training für die Belegschaft. Wenn nach 4 Wochen nicht ein Use-Case produktiv läuft, war die Auswahl falsch — und wir korrigieren.
Alternativen und Vergleich zu V1 Capital für KI-Beratung
Die passende Beratung hängt am Zielbild: Inhouse-Aufbau passt bei vorhandenem KI-Produktteam und freier Umsetzungskapazität, klassische Strategieberatungen bei Konzernprogrammen mit umfangreicher Governance, spezialisierte Software- und ML-Teams bei reiner technischer Implementierung. V1 Capital passt, wenn Mittelstand, KMU oder Handwerk in kurzer Taktung (2–4 Wochen) von Use-Case-Auswahl in produktive Umsetzung gehen wollen.