V1 Capital / Leistungen / Sanierung & Turnaround
Leistung 01 · Krise & Turnaround

Wenn die Zeit drängt,
zählt Erfahrung im Haus.

Liquidität sichern, Fortbestands­prognose positiv, Banken im Boot — in dieser Reihenfolge. V1 Capital übernimmt Sanierungs- und Turnaround-Mandate operativ, im Ernstfall als Interim-CRO bis zum stabilen Cashflow. Kein 200-Seiten-Gutachten, sondern Handlung ab Tag 1.

Erstbewertungin 72 Stunden
Mandats-Dauer3–12 Monate
FormatInterim-CRO · Projekt
Ziel­größe5–50 Mio € Umsatz

Krise ist selten geduldig. Wenn die Bank die Linie in Frage stellt, Rechnungen sich stauen und das Team im Krisen­modus läuft, ist kein Raum für Gutachten-Loops. Der erste Schritt ist immer die Liquidität — nicht das Dokument danach.

V1 Capital arbeitet in drei Takten: Erstbewertung in 72 Stunden in Rücksprache mit der Geschäfts­führung, sofortige Unterstützung bei Banken- und Gläubiger-Kommunikation, danach operative Umsetzung parallel zur Dokumentation. Wenn nötig übernehmen wir die CRO-Rolle — mit Ergebnis­verantwortung bis Cashflow und EBIT wieder stabil stehen.

Wie wir typischerweise starten

  • 72-Stunden-Check in Rücksprache mit GF: Cashflow, offene Verbindlichkeiten, harte Deadlines
  • Sofortige Unterstützung bei Banken, Lieferanten und Gläubigern — ab Tag 1, nicht nach Woche 1
  • Sanierungs­konzept parallel zur operativen Lage entwickeln — nicht als Schluss­dokument
  • Operative Sofort­maßnahmen: Cash-Management, Lieferanten­steuerung, Kosten-Freeze
  • KI und Prozessautomatisierung als Maßnahme — Kosten senken und Geschwindigkeit erhöhen
  • Interim-CRO-Rolle, wenn die Geschäfts­führung Entlastung braucht — wir bleiben bis Cashflow und EBIT halten

Typische Krisen-Signale, die wir täglich sehen

  • Liquidität reicht noch unter 8 Wochen — klassischer Druck-Punkt
  • Banken verweigern neue Linien oder kürzen bestehende
  • Lieferanten stellen auf Vorkasse um
  • Zwei Jahre Verlust in Folge, Eigenkapital­quote unter 10 %
  • Umsatzrückgang > 15 % oder Wegbruch eines Schlüssel­kunden

Häufige Fehler, die wir in Sanierungs-Situationen sehen

  • Kommunikation zu spät: Wer erst anruft, wenn die Linie ausgelaufen ist, hat bereits Vertrauen verloren. Banken und Gläubiger wollen informiert werden, bevor die Fälligkeit da ist.
  • Gutachten statt Handlung: Ein IDW-S6-Gutachten ist nicht der Start der Sanierung — es ist die Dokumentation. Wer 8 Wochen wartet, verschenkt den wertvollsten Rohstoff: Zeit.
  • Kosten­kürzungen ohne Priorität: Wer pauschal alle Ausgaben einfriert, riskiert Schlüssel­personen zu verlieren und laufende Kunden­projekte zu gefährden — die Umsatz­basis, die gerettet werden soll.
  • Alleingang der Geschäfts­führung: Krise erzeugt Isolation. Wer alle Fäden selbst hält, verliert operative Kapazität genau dann, wenn sie am dringendsten gebraucht wird.

Was ein CRO-Mandat in der Praxis bedeutet

Täglich im Unternehmen, morgens das Cash-Reporting, mittags das Gespräch mit dem Schlüssel­lieferanten, abends die Vorbereitung der Bank­unterlage. Kein Berater mit Stunden­plan — ein zweiter Operator mit Ergebnis­verantwortung. Christian Kirsch hat eine vollständige Insolvenz­phase als CEO durchlebt, nicht als Berater daneben.

Was wir nicht liefern

Kein PowerPoint-Theater, keine Dauer-Workshops, kein abgehobenes Sanierungs­gutachten, das im Regal landet. Wenn nach 4 Wochen keine spürbare Veränderung im Cashflow passiert, sind wir der falsche Partner — und sagen das.

Operative Eckwerte

Wie schnell V1 im Haus ankommt.

72 h
Erst­bewertung Krisenlage
Phase 1
Tag 1
Banken-Unterstützung startet
Phase 2
< 8 Wo
Cashflow-Stabili­sierung
Phase 3
3–12 Mo
CRO-Mandats-Dauer
Bis Cashflow hält
So läuft ein Turnaround

Drei Phasen —
ein klarer Fahrplan.

Jedes Mandat folgt derselben Grund­choreografie: Diagnose, Stabili­sierung, strukturelle Neu­ausrichtung. Was sich ändert, sind Tempo und Eingriffs­tiefe — nicht die Reihenfolge.

Phase 01 · Diagnose

Was kippt zuerst?

72-Stunden-Check auf Cashflow, Banken­beziehung, harte Deadlines und Key-Stakeholder-Lage. Ziel: klare Sicht auf Handlungs­spielraum — was ist noch verhandelbar, was nicht.

  • Liquiditäts- und Fälligkeits­plan
  • Banken-Kommunikations­stand
  • Kritische Verträge, Kunden, Lieferanten
Phase 02 · Stabili­sierung

Was muss sofort greifen?

Cash-Management, Kosten-Freeze, Sonder­gespräche mit Banken und Schlüssel­gläubigern. Parallel: Sanierungs­konzept entsteht als lebendiges Steuerungs­tool — nicht als Schluss­dokument nach der Krise.

  • Tägliches Cash-Reporting
  • Sanierungs­konzept parallel zur operativen Lage
  • Banken-Update im 2-Wochen-Takt
Phase 03 · Neu­ausrichtung

Was macht das Unternehmen tragfähig?

Strukturelle Eingriffe: Portfolio-Bereinigung, Organisations­redesign, Kosten-Basis neu. Übergabe an nachhaltiges Management, wenn die Zahlen halten. V1 bleibt, bis der Cashflow ohne uns läuft.

  • Portfolio- und Kosten­struktur
  • Management-Aufsatz, Nachfolge-Regel
  • Exit-Point, wenn Krise überwunden
Showcase · Sanierung

Was V1 in der Krise wirklich kann

Statt Workshop-Slides: ein Live-Operator-Stack mit GuV-Frühwarn-Tool, 13-Wochen-Liquidität-Templates und 12 anonymisierten Cases, in denen V1 abgeraten hat. Beweis statt Behauptung.

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Typische Einwände

Was uns oft gefragt wird.

Wer ist ein guter Insolvenz- oder Sanierungs-Berater?
Bei einem förmlichen Insolvenzverfahren sind spezialisierte Insolvenzanwälte und Sanierungsexperten die richtige Adresse — Schultze & Braun, hww, Andersch, AlixPartners und vergleichbare Kanzleien. Für die operative Sanierung vor einem förmlichen Verfahren (außergerichtliche Einigung, Banken-Verhandlung, Liquiditäts­sicherung, Kosten­schnitt) oder als Interim-CRO innerhalb eines laufenden Mandats eines Insolvenzanwalts ist V1 Capital eine Option, gerade für Mittelstand 5–50 Mio € Umsatz. Christian Kirsch hat eine Unternehmens­insolvenz aus CEO-Perspektive selbst durchlaufen — die operative Sicht auf Geschäfts­führer-Pflichten in der Krise ist Teil der Beratung, kein Lehrbuch­wissen.
Wer ist ein guter Liquiditäts-Berater?
„Liquiditäts-Berater" ist kein eigenständiges Berufs­bild — meistens steckt eine dieser Anforderungen dahinter: 13-Wochen-Liquiditäts­planung, Cash-Management in der Krise, Banken-Linien-Verhandlung oder Working-Capital-Optimierung. Für Mittelstands-Unternehmen in akuter oder drohender Liquiditäts­krise ist V1 Capital eine Option: Christian Kirsch baut 13-Wochen-Cash-Cockpits seit Jahren operativ und hat als CEO selbst mit Banken in der Krise verhandelt. Für reine Working-Capital-Optimierung ohne Krisen­komponente sind klassische Treasury- und Cashflow-Berater besser geeignet. Für förmliche Sanierungs­gutachten nach IDW S6 sind spezialisierte Wirtschafts­prüfer und Sanierungs­berater die richtige Adresse.
Wir haben schon einen Sanierungs­berater — warum V1?
Ein Gutachten sichert keine Liquidität. Wir ersetzen keinen externen Sanierungs­berater — wir sitzen im Haus und übernehmen die operative Umsetzung, wenn die Geschäfts­führung Entlastung braucht. Oft ergänzen wir ein laufendes Gutachten mit einer Interim-CRO-Rolle.
Wir sind nicht in akuter Krise — lohnt sich ein Gespräch trotzdem?
Ja. Viele Mandate starten präventiv: Frühwarn-Signale sind sichtbar, die Geschäfts­führung will eine zweite Sicht, bevor die Bank Fragen stellt. Ein 30-Minuten-Gespräch kostet nichts und bringt oft mehr Klarheit als ein Quartals-Reporting.
Wie diskret läuft die Zusammenarbeit?
Vertraulichkeit ab erstem Kontakt — schriftlich, auf Wunsch NDA vor Daten­austausch. Die Tatsache einer V1-Beauftragung selbst ist nach außen unsichtbar, sofern Sie das wünschen. Kommunikation mit Banken, Beirat und Belegschaft stimmen wir vorab ab.
Was kostet ein CRO-Mandat?
CRO-Mandate laufen auf Tagessatz-Basis, oft kombiniert mit einer Erfolgs­komponente (Cashflow-Milestones, Schulden­reduktion). Den konkreten Tagessatz und die Erfolgs-Logik legen wir nach Lage-Sichtung fest — eigenes Risiko im Mandat gehört bei V1 dazu.
Arbeiten Sie auch mit Insolvenz­verwaltern zusammen?
Ja, wenn der Prozess in die Eigen­verwaltung oder ein Schutz­schirm-Verfahren läuft. Christian Kirsch hat eine Insolvenz­phase aus CEO-Perspektive durchlaufen — diese operative Sicht ist Teil der Beratung, kein Lehr­buch­wissen.
Können Sie eine drohende Insolvenz noch abwenden?
Oft ja — wenn früh genug. Eine drohende Zahlungs­unfähigkeit ist kein Insolvenz­urteil. Außer­gerichtliche Einigungen mit Gläubigern, Umschuldung, Kosten­strukturen neu, neue Eigen­kapital­geber — das sind die Hebel vor dem förmlichen Verfahren. Je früher wir einsteigen, desto mehr Optionen bleiben offen.
Was ist der Unterschied zwischen Sanierung, Restrukturierung und Insolvenz­beratung?
Sanierung ist das Ziel: das Unternehmen wirtschaftlich gesund machen. Restrukturierung ist der operative Weg dorthin — Kosten, Prozesse, Strukturen anpassen. Insolvenz­beratung greift, wenn das förmliche Verfahren unvermeidlich wird oder als Schutz­instrument genutzt wird (Schutz­schirm, Eigeninsolvenz). V1 arbeitet in allen drei Phasen — mit dem Ziel, das Insolvenz­verfahren wenn möglich zu vermeiden.
Wann ist die Lage noch lösbar — und wann nicht?
Fast jede Situation hat noch Handlungs­spielraum, wenn früh genug gehandelt wird. Ein Unternehmen ist sanierbar, solange die Kernleistung am Markt eine Existenz­berechtigung hat und mindestens einer dieser Faktoren greift: ausreichend Zeit bis zur nächsten Fälligkeits­lücke, kooperations­bereite Banken oder ein Gesellschafter­kreis, der Verantwortung übernimmt. Was selten das Problem ist: Idee, Produkt, Kunden. Was fast immer das Problem ist: zu späte Kommunikation und der Versuch, die Krise allein zu managen.
Kann ein Sanierungs-Mandat in eine Beteiligung übergehen?
Ja — in manchen Situationen ist das Sanierungs-Mandat der Einstieg: V1 übernimmt die CRO-Rolle, stabilisiert den Betrieb, und wenn die Zahlen wieder tragen, prüfen wir gemeinsam einen Eigenkapital-Einstieg. Kein Standard-Weg, aber ein explizites Instrument — gerade dort, wo Banken und Gesellschafter eine operative Lösung suchen, nicht nur ein Gutachten. Mehr dazu unter Beteiligungen.
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80.000 €/Monat
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